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Lomariopsis lineata Süsswassertang, Pelliamoos

Lomariopsis lineata  Süsswassertang, Pelliamoos
Die Bezeichnung Süßwassertang verdankt Lomariopsis lineata dem Tang ähnlichen Aussehen. Andere Synonyme sind "Lomariopsos prothallium" und "Round Pellias moss" (Pelliamoos). Hin und wieder lese ich auch die an sich richtige Einordnung als Farnprothallium. Aufgrund der schmalen, verzweigten Thalli kommt es häufig zu Verwechslungen mit Monosolenium tenerum. Wichtige Unterscheidungsmerkmale des Farn-Prothallium sind der fehlende Mittelnerv, die leichte Transparenz und die Haar ähnlichen, teils buschigen Rhizoiden auf der Unterseite der Thalli. Diese sind außerdem etwas dunkler, weicher und flexibler in der Beschaffenheit als beim Monosolenium.

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Art.Nr.: PS-70341

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Der sogenannte Süßwassertang, Lomariopsis lineata, ist also als Prothallium der Gattung der Farne angehörig. Bereits seit 2001 im Aquarium kultiviert, gelang die Klassifizierung erst 2007 mit der genetischen Zuordnung zu der aus Südostasien stammenden Ursprungspflanze.
Lomariopsis lineata ist in der Natur emers als Aufsitzerpflanze an Bäumen und submers an Steinen anzutreffen. Als Vorkeim des Farns findet bei dieser Art keine Bildung von Sporophyten statt. Vorkeim bedeutet, dass es sich um die genetische Vorstufe handelt, aus der der eigentliche Farn schließlich entsteht. Lomariopsis lineata aber bleibt in diesem Vorstadium, bei dem Wachstum und Vermehrung durch Zellteilung erfolgt. So ist nicht zu Unrecht von einer sehr urtümlichen, in der Evolution stehen gebliebenen Pflanze die Rede. Im Tierreich kennen wir ein ähnliches Phänomen zum Beispiel beim Axolotl (Ambystoma mexicanum). Dieser Schwanzlurch bleibt sein Leben lang im Larvenstadium stehen und erreicht hier auch die Geschlechtsreife.

Im Aquarium kann Lomariopsis lineata einfach im Vordergrund in einem strömungsarmen, beschatteten Bereich ins Wasser gelegt oder an Steinen oder Wurzeln aufgebunden werden. Zur Fixierung am Substrat eignet sich ein am Rand mit Kies beschwertes Haarnetz. Bevorzugt erfolgt die Kultur in Nano- und Natur-Aquarien. Das Wachstum von Lomariopsis lineata ist langsam, CO2-Zufuhr und regelmäßige Teilwasserwechsel können es etwas beschleunigen. Mit der Zeit bilden sich dekorative hellgrüne, leicht buschig wirkende kugelige Gewächse mit runden Triebspitzen, die einen interessanten Kontrast zu anderen Pflanzen darstellen. Bis auf sauberes Wasser sind die Ansprüche an die Pflege gering. Die Wasserhärte kann weich bis mittel sein, viel Licht ist nicht erforderlich. Im Aquarium liegt ideale Temperatur zwischen 18-28°C, der PH-Wert im Bereich 6,5-7,5.
Während Garnelen und junge Fische Lomariopsis lineata gerne als Versteck nutzen, sehen einige Pflanzenfresser, besonders Algen-Liebhaber wie Amanogarnelen, verschiedene Welse und Apfelschnecken einen Leckerbissen darin.

Detailangaben:

Wissenschaftlicher Name: Lomariopsis lineata
Handelsname: Süßwassertang, Pelliamoos
natürliches Vorkommen: Süßwassertang kommt aus Südostasien und ist verbreitet sowohl in Gewässer als auch emers in Feuchtgebieten auf Totholz und an Baumstämmen.
Wuchshöhe: Lomariopsis lineata wächst sich selbst verzweigend am Boden oder auf anderen Substraten.
optimaler Temperaturbereich: 18-28°C
Blattfarbe: Dunkelgrün, translucent
Vermehrung: Süßwassertang lässt sich leicht durchTeilen des Polsters vermehren
Verwendung: Mit Lomariopsis lassen sich dichte Bestände erzielen. Wird der Farn in Ruhe gelassen, wächst er wie eine Halbkugel geformt in alle Richtungen gleichzeitig.
Lichtbedarf: Der Süßwassertang ist nicht besonders lichthungrig. Er gedeiht auch bei schwächerer Beleuchtung noch zufriedenstellen. Wichtig scheint aber sauberes und klares Wasser zu sein.
Besonderheiten: Lomariopsis lineata wächst an feuchten Stellen auch emers. Die Thalli werden dann flächiger.
Lieferumfang: Edelstahlgitter ca. 7x8 cm, dicht voll mit Süßwassertang. Das Gitter kann an beliebiger Stelle im Aquarium plaziert werden.


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