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Aegagropila linnaei 000C Tropica Algenball Mooskugel

Aegagropila linnaei 000C Tropica Algenball Mooskugel
Aegagropila linnaei ist eigentlich keine Pflanze, sondern eine Kugel aus Algen, die eine dekorative Ausnahme von der Regel ist, Algen um jeden Preis zu vermeiden. Sie ist normalerweise in flachen Seen und Flüssen zu finden, in denen die runde Form durch die Wellenbewegungen entsteht. Im Aquarium muss sie regelmäßig gedreht werden, um die Kugelform zu erhalten. Aegagropila linnaei kann in kleinere Büschel zerteilt werden, die mit der Zeit die Kugelform oder einen flachen teppichartigen Wuchs bilden, wenn sie an Wurzeln und Steinen fixiert wird. Steht an verschiedenen Orten in Japan unter Naturschutz.

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Art.Nr.: PS-000CSTK

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Aegagropila linnaei, auch bekannt unter dem Handelssynonym Cladophora aegagropila, ist eine dekorative grüne Kugel, die im Aquarium interessante Akzente setzt. Es handelt sich dabei um eine Grünalge. Diese sieht nicht nur schön aus, sondern leistet im Wasser auch wertvolle Dienste.
Umgangssprachlich wird Aegagropila linnaei wegen der optischen Erscheinung gerne als "Mooskugel" oder "Moosball" bezeichnet. Die Algenfasern verflechten sich derart untereinander, dass stets eine rundliche Form entsteht, die Oberfläche sieht aus wie ein dicht gewachsenes Moospolster. Um die runde Form zu erhalten. ist eine leichte Wasserbewegung vorteilhaft. Alternativ kann Aegagropila linnaei gelegentlich gedreht werden.

Pflegeleicht und anspruchslos, ist Aegagropila linnaei auch für Anfänger geeignet. Die Mooskugel kommt nahezu mit allen Wasserwerten zurecht. Je höher die Lichtintensität ist, umso mehr Sauerstoff bildet die Grünalge. Gelegentlich sind kleine Sauerstoffbläschen auf der Oberfläche zu sehen. Dem Wasser wird ständig Nitrat und Phosphat entzogen, welches Aegagropila linnaei in den Zellen einlagert. Zwischen den verflochtenen Fasern sammeln sich zahlreiche Mikroorganismen. Diese tragen dazu bei, die Wasserwerte stabil zu halten. Sie zersetzen Futter- und Pflanzenreste und verhindern so die Bildung von Schadstoffen. Wird der Mulm in dem Algenball zu viel, kann dieser einfach ausgespült werden. Um die wertvollen Mikroorganismen zu erhalten, sollte hierzu Aquarienwasser verwendet werden. Das Wasser eignet sich anschließend gut zum Impfen eines neuen Filters oder kann einem neuen Becken zur Erleichterung der Einlaufphase hinzugefügt werden. Aufgrund der natürlichen biologischen Funktionen eignet sich Aegagropila linnaei auch zum Betrieb eines filterlosen Beckens.

Aegagropila linnaei gibt als Vordergrundpflanze ein sehr dekoratives Bild ab. Gerne halten sich Garnelen auf dem dichten Grün auf und grasen die Oberfläche nach Nahrung ab. In Nano- und Landschaftsbecken ist die Art ebenso oft anzutreffen wie in verschiedenen Gesellschaftsaquarien. Da Aegagropila linnaei mit vielen Bedingungen zurechtkommt, sind die Einsatzmöglichkeiten flexibel. Lediglich Temperaturen über 30°C in Kombination mit sehr weichem Wasser sollten vermieden werden, da sich die äußeren Fasern dadurch auflösen können.

Detailangaben:

Wissenschaftlicher Name: Aegagropila linnaei
Synonume: Cladophora aegagropila
natürliches Vorkommen: Asien und Europa
Wuchshöhe: 3-10cm hoch und 3-10 breit
optimaler Temperaturbereich: 5-28°C
Lichtbedarf: schattig bis sonnig
pH-Toleranz: 6 - 8,5
optimale Wasserhärte: mittel bis sehr hart


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