Flamingowasserkelch - Cryptocoryne spec. Flamingo Meristemdose

Artikelnummer: 945 DE

Eine außergewöhnliche und attraktive Züchtung ist die Cryptocorynesorte 'Flamingo'. Das hervorstechende Merkmal ist die hell- bis dunkelrosa Farbe der Blätter. Entstanden ist die Sorte durch eine Laune der Natur in den Gewächshäusern von Dennerle. Die 'Flamingo' wird ausschließlich über Meristemvermehrung im Labor kultiviert und auch in der Meristemdose in den Handel gebracht. Ihr Wachstum im Aquarium ist sehr langsam und eine gute Beleuchtung ist für eine erfolgreiche Kultur unbedingt notwendig. Die Pflanze wirkt mit Moosen oder Hemianthus sehr dekorativ in kleinen Aquarien oder Nano Cubes.

Hersteller: Dennerle Dennerle

Kategorie: Dennerle Vordergrundpflanzen

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am 22.08.2017 erwartet
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Gattung:Cryptocoryne
Art:spec. 'Flamingo'
Familie:Araceae
Heimat:Zuchtform
Standort/Höhe:Vordergrund bis 10 cm
Licht:mittel - viel
Temperatur:22 - 28 °C
Wachstum:sehr langsam
pH:5-8
Härtegrad:sehr weich bis hart
Co2:10 bis 20 mg/l
Vermehrung:Abtrennen der Ausläuferpflanzen

Cryptocoryne 'Flamingo' ist eine kleine Attraktion unter den Wasserkelchen und in der Aquaristik noch recht jung. Ihre Beliebtheit verdankt sie ihrer rosa Färbung, was sie kontrastreich von anderen Pflanzen abhebt.
Bei Cryptocoryne 'Flamingo' handelt es sich um eine Farbzüchtung von Dennerle, ihr Ursprung wird in einer Mutation von Cryptocoryne wendtii vermutet. Sie unterscheidet sich von dieser vor allem durch ihre Chlorophyll-Armut, was ein Grund für die hellen Blätter ist. Wie es zu der außergewöhnlichen Rosafärbung kam, bleibt wohl ein Geheimnis der Züchter.
Die Ansprüche von Cryptocoryne 'Flamingo' sind höher als die vieler verwandter Arten. Sie benötigt sehr viel Licht und CO2 für einen gesunden Wuchs, doch auch, wenn beides erfüllt ist, wächst sie nur langsam. Dies wiederum macht den Wasserkelch hervorragend für den Einsatz in kleinen Becken geeignet, in einem großen Aquarium setzt Cryptocoryne 'Flamingo' im Vordergrund wunderschöne Akzente. Gleich, ob sie zusammen mit grün-, braun- oder rotblättrigen Arten gepflegt wird, in jedem Fall erfährt die Unterwasserlandschaft eine Bereicherung.

Im Vergleich zu Cryptocoryne wendtii reagiert Cryptocoryne 'Flamingo' empfindlicher auf Veränderungen in der Umgebung, daher kann es nach dem Einsetzen ebenso wie bei Licht- und CO2-Mangel zu einem Verblassen der Blätter kommen. Diese sind dann nicht mehr so intensiv rosa gefärbt, sondern eher hautfarben, wobei die grünen Adern auf der Blattoberfläche hindurchschimmern. Mit einer Erhöhung der Lichtintensität und Stickstoffdüngung kann dem entgegengewirkt werden. Auch die Nährstoffversorgung sollte nicht vernachlässigt werden. Zeigen die Blätter Symptome der Cryptocorynefäule, sollten diese entfernt und die Umgebungsbedingungen optimiert werden, um das Wachstum neuer, gesunder Triebe anzuregen.
Zur Vermehrung von Cryptocoryne 'Flamingo' gibt es in der Aquarienkultur noch keine Erkenntnisse. Bei Dennerle erfolgt diese in Meristemkultur, um die charakteristische Farbe zu erhalten. Dabei handelt es sich um die Entnahme von Pflanzengewebe, den sogenannten Vegetationskegel eines Sprosses, der auf sterilem Nährboden zu einer neuen Pflanze heranwächst.
Cryptocoryne 'Flamingo' ist zwar in jedem Becken ein Blickfang und aufgrund des langsamen Wachstums auch für ein Nano-Aquarium geeignet, allerdings ist bei einem Besatz mit Garnelen Vorsicht angesagt - diese könnten empfindlich auf den Pflanzensaft reagieren. Pflanzenfressende Fische dürften Cryptocoryne 'Flamingo' wie ihre meisten Verwandten eher verschmähen.

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