Lilaeopsis brasiliensis verschiedene Größen

Obwohl sie im deutschsprachigen Raum als Brasilianische Graspflanze bekannt ist, gehört Lilaeopsis brasiliensis nicht zu den Gräsern sondern zur Familie der Doldengewächse (Apiaceae) und ist dadurch mit Pflanzen wie Petersilie, Möhre oder Kümmel verwandt. Eine andere in der Aquaristik eingesetzte Pflanze aus dieser Familie ist der Wassernabel (Hydrocotyle). Als Aquarienpflanzen sind vor allem 3 Lilaeopsis-Arten bekannt. Zwei von ihnen, Lilaeopsis brasiliensis (oft fälschlich unter der Namen Lilaeopsis novae-zelandiae) und Lilaeopsis mauritiana werden regelmäßig im Handel angeboten.

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Beschreibung

Angaben zur Pflanze

Familie: Apiaceae
Gattung: Lilaeopsis
Art: brasiliensis
Erstbeschreiber: GLAZIOU (1909)
Synonyme: Crantzia brasiliensis, Lilaeopsis minor
Handelsname: Brasilianische Graspflanze
Vorkommen: Südostbrasilien, Paraguay, Argentinien
max. Größe im Aquarium: 4 - 7 cm hoch und 5 cm breit

Pflegehinweise

Ansprüche: Anspruch: mittel
Lichtbedarf: viel
opt. Temperatur: 15 - 26°C
pH-Toleranz: 6 bis 8
Wasserhärtebereich: sehr weich bis hart
Verwendung: Vordergrund
Das Verbreitungsgebiet von Lilaeopsis brasiliensis erstreckt sich von Südostbrasilien über Paraguay bis nach Argentinien. Die Pflanzen wachsen an sumpfigen Stellen, Teichrändern und Flussufern. In manchen Gebieten herrschen dort durchaus niedrige Temperaturen, weshalb Lilaeopsis eine hohe Toleranzen bezüglich Wasser- und Lufttemperatur aufweist. Lilaeopsis ist eine niedrig wachsende Pflanze. Sie wird 4 bis 7 cm hoch und hat kriechende, verzweigte Rhizome. Diese grasartige und rasenbildende Art mit ihren schmalen, bis zu 6 cm langen Blättern ist insbesondere für die Vordergrundbepflanzung prädestiniert. Nach einiger Zeit bilden die Pflanzen einen dichten Teppich. Beim Einpflanzen sollte man die im Topf gelieferte Pflanze unter fließendem Wasser von den gröbsten Steinwolleanhaftungen befreien. Das Polster daraufhin in 6-8 Stücke teilen und in kleinen Abständen von ein paar cm in den Bodengrund einpflanzen. Besonders empfehlenswert ist hier ein feinkörniges Substrat.
Obwohl die Pflanzen auch bei einer mittleren Beleuchtung gut wachsen, beeinflusst die Lichtintensität das Wachstum sehr und bei guter Beleuchtung entstehen schneller dichtere, niedrige und rasenartige Gruppen.
Die Pflanzen können so ein wertvoller Bestandteil der schönen Unterwasserlandschaften werden. Lilaeopsis brasiliensis ist in ihrer natürlichen Umgebung an einen unterschiedlich hohen Wasserstand angepasst. Sie wächst auch emers sehr gut und ist eine wertvolle Pflanze für Paludarium.

Emers kultivierte Pflanzen bilden Blütenstände als kleine Dolden mit unscheinbaren , weißen Blüten aus. Die brasilianische Graspflanze wird durch Ausläuferpflanzen vermehrt. Lilaeopsis brasiliensis ist eine sehr empfehlenswerte Pflanze die durch ihre Anpassungsfähigkeit an Temperatur und Wasserwerte viel einfacher zu kultivieren ist als die sehr ähnliche, auch rasenbildende, Helanthium tenellum, welche jedoch deutlich höhere Ansprüche hat. Als Pflegemaßname ist es sinnvoll der Lilaeopsis-Teppich von Zeit zur Zeit kräftig zurück zuschneiden, was einen kompakten Wachstum fördert.
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