Leptodictyum riparium - Ufermoos, Stringy Moos

Artikelnummer: LR-S HO

Das Ufermoos (Leptodictyum riparium) ist weltweit verbreitet. Es ist anspruchslos und wächst selbst in organisch stark belastetem Wasser. Neben seiner Wuchsfreudigkeit schätzen viele Aquarianer seine Eigenschaft, sich an Einrichtungsgegenständen wie Wurzeln und Steinen erstaunlich fest anzuheften. So kann zum Beispiel ein unansehnlicher Filterkasten oder ein Mattenfilter nach einiger Zeit komplett zugewachsen sein.

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Kategorie: InVitro Pflanzen

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Wissenschaftlicher Name: Leptodictyum riparium
Handelsname: Ufermoos, Stringy-Moos
natürliches Vorkommen: Das Ufermoos ist weltweit verbreitet.
Wuchshöhe: frei wachsend bis 20cm, bei hoher Beleuchtungssttärke kriechend am Substrat anliegend
optimaler Temperaturbereich: 10-26°C  verträgt aber auch kühlere Temperaturen allerdings ohne zu wachsen
Vermehrung: Abteilen einzelner Moospolster
Verwendung: Leptodictyum riparium eignet sich sehr gut zum Aufbinden auf verschiedenste Substrate. Geschickt angeordnet kann man hinter den entstehenden Moospolstern allerlei Einrichtungsgerätschaften verstecken. Das Moos heftet sich selbst an glatten Flächen gut an.
Lichtbedarf: Je wärmer das Moos gehalten wird, desto mehr Licht sollte man ihm bieten. In kühlen Becken kann es auch im Schatten anderer Pflanzen gedeihen.
Besonderheiten: Ufermoos ist sehr pflegeleicht und anspruchslos.
Lieferumfang: Geliefert wird das Moos in einer Kunststoffdose von 6 cm Durchmesser. Es handelt sich um eine Laboranzucht auf Nährgel. Nach dem Abspülen des Gels kann die Pflanze ohne weitere Vorbereitung ins Aquarium gesetzt werden. Laborpflanzen sind frei von Schnecken, Algen und Krankheitserregern.

Die Triebe des Leptodictyum riparium wachsen horizontal und "zerzauselt" in alle Richtungen und stehen nur bei sehr schwachem Licht aufrecht. Seine Blätter stehen fast in zwei Längsreihen dicht und abgeflacht am Stämmchen - ähnlich wie es bei Vesicularia- und Taxiphyllum-Arten der Fall sein kann.

Das Ufermoos ist nahezu weltweit verbreitet und neben dem Quellmoos (Fontinalis antipyretica) sehr wahrscheinlich das häufigste Wassermoos in Mitteleuropa. Leptodictyum riparium wächst in den Uferbereichen sowie im Flachwasser überwiegend nährstoffreicher stehender und fließender Gewässer. Eine Besonderheit - die jedoch im Aquarium nicht unbedingt ausgetestet werden sollte - ist seine hohe Toleranz gegenüber (Wasserverschmutzungen. Ein vielleicht etwas skurriler Fundort des Ufermooses sind die häufig in Beton gegossenen Gießwasserbecken auf Friedhöfen Hier unter der Beschattung großer Bäume scheint sich das Moos besonders wohl zu fühlen.

In seiner emersen Erscheinungsform wächst Leptodictyum riparium kriechend über nassem Boden, Baumwurzeln oder auch über verrottendem, im Wasser liegendem Holz, den dortigen Steinen, betonierten Uferbefestigungen usw. und bildet häufig Sporenkapseln. Submers bildet das Ufermoos flutende, wenig bis mäßig stark verzweigte Triebe, wobei es hier sehr variabel ist, da sein Aussehen maßgeblich von den ihm zur Verfügung stehenden Wachstumsbedingungen abhängig ist.

Aufgrund dieser mannigfachen Vielfalt in der das Ufermoos in freier Natur zu finden ist, wird es - auch von erfahreneren Aquarianern - häufig für Quellmoos (Fontinalis antipyretica) gehalten, obwohl dessen Blätter in drei Längsreihen dreizeilig am Stämmchen angeordnet und nicht abgeflacht sind wie bei Leptodictyum riparium. Des weiteren haben die Blätter von Fontinalis antipyretica meistens eine Längsfalte oder auch einen Kiel in der Mitte, niemals aber eine Mittelrippe wie das Ufermoos.
Diese Mittelrippe reicht etwas über die Mitte des Blattes, niemals aber über dessen Spitze hinaus. Die Blattspitze ist lang ausgezogen und macht ihrem Namen alle Ehre. Die Blattzellen sind sehr langgestreckt (sechs bis zwanzigmal so lang wie breit) und schmal.

Auf Grund seines weltweiten Vorkommens in verschiedenen Breitengraden nahezu allen Temperaturbereichen ist Leptodictyum riparium auch besonders gut für Kaltwasserbecken geeignet. Aber auch in Tropenaquarien gedeiht es gut. Allerdings könnten Temperaturen über 26 °C auf Dauer ungünstig sein, jedoch fehlt es hier noch an gesicherten Informationen.

Leptodictyum riparium ist ein anspruchsloses Moos, das auch in sehr hartem Wasser wächst. Durch regelmäßige Wasserwechsel, eine regelmäßige Düngung mit CO2 und einer üppigen Zufuhr von Makronährstoffen kann das für ein Moos sehr schnelle Wachstum noch gefördert werden. Die Gabe von viel Licht sorgt für eine stärkere Verzweigung sowie einen eher kriechenden Wuchs. Tagsüber ist oft zu sehen, dass oft viele Sauerstoffblasen in den Moostrieben hängen. Das Ufermoos kann jederzeit geschnitten und neu aufgebunden werden und es bietet hervorragende Weideplätze für Garnelen sowie Verstecke für kleine Fische.

Das Ufermoos eignet sich perfekt zum Aufbinden auf Holz oder Steine. Hier heftet es sich mitunter fest und wächst kriechend weiter, manchmal bildet es aber auch bis zu 15 cm lange flutende Triebe mit vielen kleinen Blättchen. Da Leptodictyum riparium nur sehr wenige Haltungsbedingungen wirklich übel nimmt und sehr schnell wächst, kann es im Aquarium mitunter genau dort wachsen, wo es nicht erwünscht ist. Zum Glück wuchert das Moos nicht unkontrolliert und läßt sich auch leicht wieder entfernen.

Da das Ufermoos auch emers hervorragende Wuchseigenschaften an den Tag legt, ist es auch perfekt geeignet für jedes Palludarium. Seine Temperatur-Toleranz umfasst Werte zwischen 4 °C und 26 °C (das Optimum liegt eher zwischen 10 °C und 22 °C) bei einem pH-Wert zwischen 5,0 und 8,3.

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