Barschaquarien

Ein Aquarium für Barsche einzurichten kann eine Herausforderung sein. Denn Aquarien, die vorwiegend mit vegetarisch lebenden Buntbarschen besetzt sind, können oft nicht mit allen zur Verfügung stehenden Aquarienpflanzen bestückt werden. Unsere Auswahl beinhaltet Pflanzen, die dank ihrer Robustheit und/oder pflanzeneigener Bitterstoffe nicht so leicht Opfer von vegetarisch lebenden Beckeninsassen werden.
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Welche Pflanzen eignen sich für ein Barschaquarium?

Buntbarsche oder Cichliden erfreuen sich bei vielen Aquaristik-Freunden großer Beliebtheit. Die meisten in Aquarien vorkommenden Arten stammen aus Afrika, vor allem aus den ostafrikanischen Seen. Aber auch Buntbarsche aus Mittel- und Südamerika sind in Aquarien oft zu finden. Ihre Beliebtheit lässt sich einfach erklären: Kaum eine Fischart zeigt eine so große Vielfalt an Farben, Körperformen und ein so interessantes Verhalten. Allerdings besitzen die eindrucksvollen Tiere auch ganz besondere Ansprüche an ihren Lebensraum – und ein paar Eigenheiten, die es Aquarienbesitzern manchmal nicht einfach machen, das Barschbecken richtig zu bepflanzen.

Um Ihnen die Bepflanzung zu erleichtern, finden Sie in unserem Shop unterschiedliche, bereits für Sie zusammengestellte, Pflanzensortimente für Barschaquarien:

  • Pflanzensortiment für Barschaquarien mittelgroß
    Bestehend aus einer ausgewogenen Zusammenstellung erhalten Sie neun Pflanzen, darunter: Kaffeeblättriges Speerblatt, Javafarn(Schwarzwurzelfarn), Javafarn Variante Windelov, breitblättriges Speerblatt (Anubis barteri), Riesenvallisnerie (Vallisneria americana).

  • Pflanzensortiment für Barschaquarien klein
    Hier finden Sie eine Auswahl von Wasserpflanzen mit sehr harten Blättern, die sich auch für die Verwendung in Aquarien eignen, die mit Ancistrus-Arten besetzt sind, wie: Kaffeeblättriges Speerblatt, Javafarn (Schwarzwurzelfarn), Kongo Wasserfarn und Zwergspeerblatt (Anubias barteri nana).

Wie kann ich Pflanzen im Barschaquarium vor der Umgestaltung schützen?

Viele Barscharten neigen dazu, das Aquarium „umzugraben“. Dabei gibt es einige Vertreter, die ein eigenes Revier bilden und dieses nicht nur nach eigenen Vorstellungen umgestalten, sondern auch vehement verteidigen. Andere Arten graben sich beim Errichten von Laichplätzen teilweise bis zur Bodenplatte und bringen dabei das so liebevoll gestaltete Aquarium durcheinander. Nicht selten häuft sich dabei der gesamte Bodengrund auf einer Seite des Beckens, während die liebevoll gepflegten Wasserpflanzen an der Oberfläche treiben oder unter dem Bodengrund verschüttet sind.

Zwischen Barsch und Aquarianer muss also ein Kompromiss geschlossen werden, der beide Seiten glücklich macht. Hierzu haben wir einige Tipps für Sie:

  • Achten Sie bei Barscharten, die die gerne im Bodengrund wühlen oder dazu neigen, das Becken umzugestalten darauf, die Aquarienpflanzen mit Steinen gegen das Ausgraben zu sichern.
  • Umgedrehte kleine Tontöpfe eignen sich ebenfalls, um die Aquarienpflanzen vor dem Ausgraben zu schützen. Stecken Sie einfach den Stängel durch das Loch und vergraben Sie den Topf im Bodengrund. Bei besonders hartnäckigen Barschen kann eine zusätzliche Sicherung durch Steine helfen.
  • Wählen Sie Aufsitzerpflanzen wie Anubias, Bucephaladra oder Farne der Gattung Microsorum. Sie wachsen hervorragend auf Steinen und Wurzeln.
  • In Frage kommt ebenfalls der robuste Echinodorus, Cryptocorynen- und großblättrige Hygrophilaarten.
  • Auch Moosalgenbälle eignen sich hervorragend, sie können frei auf dem Bodengrund herumrollen.

Pflanzen für Barschaquarien: robust und dickblättrig

Wie alle Fische sind auch Barsche jederzeit auf der Suche nach Nahrung. Dabei gibt es unter den Barscharten auch solche, die sich als Auswuchsfresser vor allem von Algen und Kleintieren ernähren, die auf Felsen oder Pflanzen wachsen. Auf der Suche nach Futter raspeln die Barsche mit ihrem Schabemaul, das mit vielen kleinen bürstenartigen Zähnchen besetzt ist, alle Oberflächen im Aquarium ab. Dazu gehören auch Aquarienpflanzen. Zarte und feingliedrige Blätter haben hier keine Chance. Deswegen sollten dickblättrige Arten gewählt werden, deren Blätter robust genug sind, um im Barschaquarium zu bestehen. Dazu zählen neben den oben bereits erwähnten Pflanzen:

  • Riesenvallisnerien
  • Crinum calamistratum und Crinum natans
  • Aponogeton longiplumulosus und Aponogeton boininianus

Barschaquarium: Wie wird ein Malawisee-Felsenbecken eingerichtet?

Einige Barschfans verzichten bei der Einrichtung von Felsenbecken komplett auf Aquarienpflanzen. Da Wasserpflanzen aber eine große Rolle für den Erhalt der Wasserqualität spielen und für eine Hemmung des Algenwachstums sorgen ist es durchaus von Vorteil, auch in solche Becken Pflanzen einzusetzen. Der afrikanische Malawisee, Heimat der namensgleichen Cichliden, wird nicht umsonst als „Galapagos Afrikas“ bezeichnet. Zwar sind seine Uferregionen steil und felsig, doch die einzigartige Flora des Sees spricht für sich. Pflegen Sie Barsche aus dem afrikanischen Malawisee, so können Sie den natürlichen Lebensraum der Tiere mit Riesenvallisnerien nachahmen. Sie eignen sich aufgrund ihrer Länge hervorragend auch für große Becken. Gut eignen sich auch Anubias, auch wenn diese im natürlichen Biotop eigentlich nicht vorkommen.

Stöbern Sie in unserem Sortiment und entdecken Sie unsere Pflanzen für Barschaquarien! Sie haben Fragen zu Ihrer Bestellung oder unserem Sortiment? Unser Kundenservice steht Ihnen jederzeit zur Verfügung und hilft Ihnen gerne weiter!

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